Rosenmontagsball und Tanznachmittag. Für die 13 Helferinnen und Helfer begann der Tag um 9.00 Uhr mit „Fasnetsküchle“ backen, Tische eindecken, Getränke bereitstellen. Schon frühzeitig vor der offiziellen Saalöffnung um 13 Uhr kamen die ersten Gäste, teilweise in phantasievolle Kostüme verkleidet. Der Saal war wieder, wie im letzten Jahr, bis auf den letzten Platz belegt. Wir werteten das als Zeichen, dass es den Senioren bei uns gefällt. Pünktlich um 14 Uhr eröffneten Arno und Werner den Nachmittag mit Tanzmusik und gleich wurde das von den „Fasnet-Narren“ gerne in Anspruch genommen, die Tanzfläche füllte sich schnell. In seiner Eröffnungsrede wies der Vorsitzende, Roland Schlichenmaier, darauf hin, dass es zu den üblichen Getränken heute zu Fasching auch Piccolo und Sekt gibt. Die Ankündigung, dass es die von den Helferinnen gebackenen „Fasnetsküchle“ kostenlos dazu gibt und anschließend ausgeteilt werden, wurde freudig begrüßt. Bei der nächsten Tanzrunde, die Übergangslos in einer Polonaise endete, hielt es niemand auf den Sitzen.
Wie im letzten Jahr unterhielt R.S. die Gäste mit einer Büttenrede. Lustige Begebenheiten und Witze steigerte die Stimmung und manche tat der Bauchweh vom vielen Lachen. Zum Abschluss sang er mit den Musikern das Lied „mai Bimberle tuat weh“ von Stumpfes Zieh- und Zupfkapelle. Bewegung brachte nun die sich anschließende Schunkelrunde und die Polonaise in den Saal. Die Stimmung konnte nicht besser sein. Natürlich kam das Tanzen nicht zu kurz und so spielten Arno und Werner Melodien zu denen man das in aller Vielfalt und ausführlich genießen konnte.
Roland Schlichenmaier parodierte anschließend in gekonnter Art und Weise den unvergessenen Dachdecker Ernst Neger. Für Lieder wie „Humba, humba täterä“; „Rucki, Zucki“; „Heile, heile Gänsle“ bekam er stürmischen Beifall. Danach spielten die Musiker noch viel Tanzmusik. Ein schöner Abschluss des Tages bildete das Lied „So ein Tag, so wunderschön wie heute“. dargeboten von R.S. mit den Musikern und die Gäste stimmten dazu ein. Natürlich wurden die Rufe nach Zugabe von den Musikern Arno und Werner gerne erfüllt.
Zum Abschied hörten wir immer wieder: „Herzlichen Dank für einen kurzweiligen und abwechslungsreichen Nachmittag. Es ist ja schon toll was ihr da jedes Jahr auf die Füße stellt. Wir haben es nicht bereut dabei gewesen zu sein“.